Alfred Döblin im Bliesgau

Berlin Alexanderplatz. Viele werden diesen weltberühmten Großstadtroman oder seine Verfilmung kennen. Wer weiß, vielleicht kam Döblin im Bliesgau auf die Idee zum Buch. Immerhin verbrachte er hier einige Zeit. Genauer von 1914 bis 1917.

Döblin meldete sich 1914 freiwillig zum Dienst. Er war Arzt und entging so der zwangsweisen Einberufung. Gleichzeitig waren Ärzte gefragt und der Dienst mit einigen Privilegien versehen. Und so kam es, dass er als Militärarzt in Saargemünd arbeitete und in seiner Freizeit die Gegend erkundete. Der Ritthof hatte es Döblin wohl besonders angetan, berichtet er doch, dass er oft über Bliesschweyen und Blies-Guersviller dorthin gekommen ist.

Der Weg von der Wendalinus-Kapelle bei Bliesransbach hin zum Ritthof heißt seit 1988 „Alfred-Döblin-Weg„. Eine Gedenktafel an der Kapelle erinnert an den großen Dichter.

◎ Weitere Informationen hat Patric Bies auf seinem |➚| Blog der Bliesgau-Ölmühle zusammengestellt.

☞ Informationen aus erster Hand finden sich hier: Alfred Döblin – Meine Adresse ist: Saargemünd, Spurensuche in einer Grenzregion. 1914–1918. Zusammengetragen und kommentiert von Ralph Schock. Gollenstein Verlag, Merzig 2010

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