Bliesgau-Baguette

Der Bliesgau ist im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos. Das gilt auch für das Essen. Und daher darf auch ein echtes Baguette wie in Frankreich natürlich in unserer Rezeptesammlung nicht fehlen. Schnell gemacht und super lecker. 

Was brauchen wir?

  • 1/2 Würfel frische Hefe oder 1 Beutel Trockenhefe
  • 320 g Wasser
  • 8 g Zucker
  • 470 g Weizenmehl
  • 15 g Salz

Vorgehensweise

Zunächst die Hefe mit dem Zucker in lauwarmem Wasser auflösen. Jetzt 200 g Mehl dazugeben und gut vermischen. Den Vorteig eine halbe Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Nun den Rest des Mehls und das Salz hinzufügen und mit der Maschine (Knethaken) 5 Minuten durchkneten, bis sich der Teig gut vom Schüsselrand löst. Den Teig eine Stunde gehen lassen. Den Backofen heizen wir auf 250 Grad vor. Der Teig, der nun mächtig gewachsen ist, stürzen wir auf eine bemehlte Fläche. Wir klappen ihn einmal von jeder Seite ein und formen ihn zu einer Kugel. Jetzt teilen wir den Teig in drei gleich große Stücke. Diese formen wir ebenfalls zunächst zu einer Kugel, dann zu einem länglichen Brotling. Das machen wir am besten, in dem wir die Kugel mit den Händen platt drücken (nicht zu fest) und dann erneut falten und rollen. In den Ofen können wir jetzt ein Glas Wasser schütten, so dass sich ein heißer Dampf entwickelt. Die Brotlinge jetzt nochmals 15 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 220 Grad herunterdrehen und die Baguette hineinschieben (Achtung vor dem heißen Dampf!), nachdem wir sie mit einem scharfen Messer an der Oberseite 3-4 Mal eingeschnitten haben. Nach 30 Minuten sind die Brote fertig. Voilà!

Übrigens: Einheimisches Mehl gibt es z. B. bei den Mühlen in Wittersheim und Ormesheim.

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