Gersheim

Gersheim ist mit seinen 6323 Einwohnern eine der „großen“ Gemeinden des Bliesgaus. Der Ort wird als „Geroldesheim“ im Jahre 1150 erstmals erwähnt, aber als längst zerstört bezeichnet. Der Name weist auf fränkische Siedler hin.

Im 16. Jahrhundert kam Gersheim in den Besitz der Grafen von Nassau-Saarbrücken, 1670 dann in den der Freiherren von der Leyen. Marianne von der Leyen hielt sich hier auf ihrer Flucht in der Bliesmühle im Mai 1793 einen Tag und zwei Nächte verborgen. Nach der französischen Revolution ging der Ort zuerst an Frankreich und dann 1816 an Bayern.

Im zweiten Weltkrieg erlitt Gersheim schwere Schäden. 39% des Ortes wurden zerstört. Viele Einwohner suchten in den Kalkwerkstollen Schutz.

Geprägt hat den heutigen Ort der Kalkstein, der hier bis 1895 industriell abgebaut wurde.

Sehenswertes

  • Katholische Kirche „St. Alban“ (1846)
  • Einige schöne Häuser
  • Lettenberghof (1728)
  • Sandsteinernes Kreuz vor dem Kirchenportal (18. Jhd.)
  • Orchideengebiet

Interessant

Aktivitäten

|➚|Gersheim auf Wikipedia / |➚| www.gersheim.de

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