Panzergräben

Einst aus kriegerischen Motiven errichtet, bieten sie heute vielen Tieren, darunter auch seltenen Libellen, ein friedliche Zuhause. Die Panzergräben zwischen Niederwürzbach und Lautzkirchen und dem bei Webenheim.

Sind sind sichtbare Zeugnisse aus schlimmer Vergangenheit. In den Jahren zwischen 1936 und 1940 wurden überall Grenzsicherungsanlagen errichtet. Geschützstände, Wachtürme, Bunker, Panzersperren und Panzergräben. Während Bunker und andere Bauten zerstört wurden und heute höchstens noch als Ruinen existieren, sind einige Panzergräben noch erhalten. Mit Wasser gefüllt bieten sie nicht nur dem Angler ein perfektes Ambiente, sondern auch vielen Tierarten ein einmaliges Refugium. In den Panzergräben zwischen Niederwürzbach und Lautzkirchen sowie in Webenheim sind beispielsweise seltene Libellen gesichtet worden, etwa die Kleine Königslibelle, die Grüne Flussjungfer oder die Gemeine Binsenjungfer.

☞ Wer dazu mehr erfahren möchte, der hier mehr dazu erfahren: |➚| Lemke, M. & Gemann, A. (2011). Ein Beitrag zur Libellenfauna (Insecta: Odonata) des ehemaligen Westwalls im Saarland, DELATTINIA, 37, S. 155 – 170.

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