Riesweiler

Die Geschichte der Orte Riesweiler und Brenschelbach sind aufs engste miteinander verbunden. Spuren einer römischen Burg konnten auf der “Riesweiler Burg” an Stelle des heutigen Fernsehverstärkers geborgen werden. Zumindest wird das aus alten Dokumenten gemutmaßt. Heute sind keine beweiskräftigen Spuren mehr vorhanden. Ohnehin gibt es aus der Frühgeschichte nur wenige Hinweise auf eine Besiedlung des Ortes. Allenfalls Mutmaßungen. Die Namensendung “weiler” deutet auf eine römische Besiedlung hin. Gesichert ist Riesweiler durch eine Urkunden aus dem Jahr 960 (“Risswillri”).

Im 12. und 13. Jahrhundert gehörte Riesweiler zu Lothringen. Im Jahr 1333 kommt der Ort in den Besitz der Grafschaft Zweibrücken. Für die Jahre 1450 – 1686 wird angenommen, dass der Ort völlig verödet war. Erst 1686 wird Riesweiler wiederbesiedelt.

Nach der französischen Revolution fiel das Dorf an Frankreich, dann ab 1816 bis 1919 an Bayern.

Riesweiler bildet mit den Ortschaften Medelsheim, Utweiler, Peppenkum und Seyweiler die sogenannte Parr. Damit ist das Gebiet der Pfarrei Medelsheim gemeint.

Der Ort gehört zur Stadt Blieskastel.

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